Giovanni Seppi ist ein erfahrener Gemeindepolitiker. Seit 2012 sitzt er im Leiferer Stadtrat, 9 Jahre davon als Vizebürgermeister. Jetzt will er ganz nach oben. Wie er sich dafür empfiehlt erklärt er im Interview. <BR /><BR /><b>Warum soll die Leiferer Bevölkerung Sie zum Bürgermeister wählen? </b><BR />Giovanni Seppi: Ich bin ein Garant dafür, dass die Verwaltung in den kommenden Jahren reibungslos weiterarbeitet. In den vergangenen Jahren habe ich als Stadtrat und Vizebürgermeister Erfahrungen gesammelt und mir Kompetenzen angeeignet, die ich mit voller Energie zum Wohle der Leiferer Bevölkerung weiter einbringen möchte. In den vergangenen Monaten als geschäftsführender Bürgermeister konnte ich beweisen, dass ich es kann. Von Vorteil ist zudem, dass ich in den höchsten Gremien der SVP sitze und damit engen Kontakt zu den Mitgliedern der Landesregierung pflege. <BR /><BR /><b>Was sind Ihre Stärken, was die Schwächen? </b><BR />Seppi: Ich bin zielstrebig, hartnäckig und lösungsorientiert. Hindernisse sind für mich zumeist eine Herausforderung. Am Beginn meiner politischen Karriere war ich vielleicht etwas schüchtern. Aber mittlerweile habe ich diese kleine Schwäche ausgebügelt. <BR /><BR /><b>Was schätzen Sie an Ihrer Konkurrentin?</b><BR />Seppi: Claudia Furlani kann sehr gut zuhören und pflegt den Kontakt zu den Bürgern. Die Zusammenarbeit mit ihr würde ich als ausgesprochen gut bezeichnen. Das Verständnis von Politik ist bei Claudia Furlani jedoch sehr stark vom Verwaltungsapparat abhängig. Ich hingegen treffe Entscheidungen, welche ich dann gemeinsam mit den zuständigen Beamten umsetze. <BR /><BR /><b>Die Gemeinde Leifers steht vor großen Herausforderungen, welche Projekt bzw. Vorhaben müssen dringend in Angriff genommen werden? </b><BR />Seppi: Es gibt eine Reihe von wichtigen Vorhaben und Zielen, die es in den kommenden Jahren umzusetzen bzw. zu erreichen gilt. Wie müssen insbesondere die verschiedenen Gemeindedienste verbessern und ausbauen. Absolute Priorität hat zweifelsohne die Sanierung der Schulgebäude. Dafür werden wir eine Menge Geld in die Hand nehmen müssen. Es ist eine Investition die sich in vielerlei Hinsicht bezahlt machen wird: Wir bieten den Kindern und der Jugend optimale Lernbedingungen, investieren damit in die Zukunft und können uns eine Menge Geld bei den Energiekosten sparen. Weitere wichtige Themen sind die nachhaltige Mobilität, sprich Ausbau der Radwege, oder die Metrobus-Verbindung nach Bozen. Dringend notwendig ist ebenso die Sanierung des Trinkwassernetzes. <BR /><BR /><b>Werden Sie gewählt, wie soll Ihre Koalition dann aussehen? </b><BR />Seppi: Im Zuge der Sondierungsgespräche mit dem Parteien habe ich festgestellt, dass es in allen politischen Bewegungen Personen gibt, die etwas bewegen möchten und viele Kompetenzen in den verschiedenen Bereichen mitbringen. Der neue Stadtrat soll breit aufgestellt werden. Sprich: Es zählt nicht unbedingt die Partei, sondern die Kompetenz. <BR /><BR /><b>Wie werden Sie gegenüber der Nachbargemeinde Bozen auftreten, wenn es um Themen wie den Wohnbau oder die Mobilität geht?</b><BR />Seppi: Mit den Bozner Gemeindevertretern stehe ich regelmäßig in Kontrakt. Ich bin der Meinung, dass es nichts bringt zu streiten, oder Polemiken vom Zaun zu brechen. Die Zukunft liegt sowieso in der übergemeindlichen Zusammenarbeit. Was ich aber nicht zulassen werde ist, dass Leifers die Bozner Wohnungsnot lindert. Das ist für mich ausgeschlossen. <h3> Lebenslauf</h3>Bürgermeisterkandidat Giovanni Seppi ist seit März 2012 politisch tätigt. Damals wurde er von Außen zum Stadtrat für Urbanistik, privater Wohnbau, Vermögen und Bauhof berufen. Seit Juni 2015 ist er Vizebürgermeister und die vergangenen 6 Monate war er geschäftführender Bürger- meister. Der 51-Jährige ist verheiratet und hat 2 Kinder. <Rechte_Copyright></Rechte_Copyright>