Montag, 22. Oktober 2018

"Ich will nichts schönreden"

2 statt 3 Abgeordnete und fast 300 Stimmen weniger für das Gesicht der Partei. Die Süd-Tiroler Freiheit musste bei der Landtagswahl am Sonntag Federn lassen.

Die Süd-Tiroler Freiheit musste bei der Landtagswahl am Sonntag Federn lassen. - Foto: STF
Die Süd-Tiroler Freiheit musste bei der Landtagswahl am Sonntag Federn lassen. - Foto: STF

"Uns fehlen 0,8 Prozent auf das dritte Mandat, was natürlich enttäuschend und bitter ist", unterstrich Sven Knoll am Montagmorgen im Interview mit STOL im Wahlstudio im Palais Widmann.

Die Gründe dafür sieht er in der gesunkenen Wahlbeteiligung - 73,9 Prozent, 3,8 Prozent weniger als im Jahr 2013 - und darin, "dass jetzt mehr Italiener im Landtag sitzen.

Es gebe nur einmal nur 35 Sitze und §es kann nicht für alle immer nur Stimmenzuwächse geben", betonte Knoll. "Aber es gibt nichts schönzureden, wir haben uns mehr erwartet."

Besonders überrascht habe ihn das Ergebnis der Lega, "die auch von den deutschsprachigen Südtirolern gewählt worden ist. Das wird die Regierungsfindung schiweriger machen", so der wiedergewählte Landtagsabgeordnete gegenüber STOL.

Das Ergebnis der SVP sei bis zu einem gewissen Punkt zu erwarten gewesen. Die Wähler wünschten sich eine Neuorientierung im Landtag, eindeutige Mehrheiten gebe es nicht.

Das Ergebnis des "Team Köllensperger" hat Knoll nicht überrascht. "Es ist eine neue Partei. wir werden sehen, was in 5 Jahren übrig bleibt. Es wird eine große Herausforderung für die Liste sein, das Ergebnis zu halten", so Knoll gegenüber Südtirol Online.

stol

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