Der Südtiroler Kammerabgeordnete Karl Zeller habe die neue IMU-Zahl als Erster zu Ohren bekommen, berichtet das Tagblatt „Dolomiten“ in seiner Freitagsausgabe.In einer Anfrage an die zuständige Kommission der Kammer habe Zeller wissen wollen, wie viel Südtirols Gemeinden im Zuge der Immobiliensteuer IMU an Rom abzutreten haben.Die Antwort des Finanzministeriums war schockierend: 40,8 Millionen Euro.Von 16 Millionen auf 40 Millionen Euro: Staat bei IMU unklarSomit soll Südtirol weit über das Doppelte bezahlen, wie einst vorgesehen. Noch Ende März dieses Jahres hatte sich die Zahl nämlich auf 16 Millionen belaufen.In den „Dolomiten“ gibt Zeller an, heftig protestiert zu haben. „Ich habe meine Bedenken hinsichtlich der Rechtmäßigkeit erläutert“, so der Kammerabgeordnete.Kompatscher spricht von „Verwirrung“ im FinanzministeriumAuch Arno Kompatscher, der Präsident des Gemeindeverbandes, hat der IMU-Schlag aus Rom hart getroffen.Es sei offensichtlich, dass im Finanzministerium „einige Verwirrung“ herrsche, so Kompatscher gegenüber den „Dolomiten“.Denn immer wieder sind unterschiedliche Südtiroler IMU-Zahlen im Umlauf.Zweite IMU-Rate muss spätestens Mitte Oktober festgelegt werdenWährend in Rom also mit recht unterschiedlichen Ergebnissen gerechnet wird, müssen die Gemeinden bis spätestens Mitte Oktober festlegen, wie hoch die zweite IMU-Rate im Dezember ausfallen wird.Eine kleinere Zahl als bei der ersten Rate sei jedoch kaum zu erwarten, so Kompatscher.D___________________________________________________________________________________________Den kompletten Bericht lesen Sie in der Freitagsausgabe des Tagblatts „Dolomiten“.