Die Einigung am Verhandlungstisch erfolgte gestern um 16 Uhr und kam unter großen Zeitdruck zustande. Bis 26. November musste der Vertrag unterzeichnet werden, sonst geht das Geld in Erhausung und wäre für heuer verloren. Jetzt hat man es früher geschafft. „Die Vorunterzeichnung erfolgt am Dienstag nach erfolgten Beschluss der Landesregierung“, so Andreas Dorigoni (ASGB). <BR /><BR /><embed id="dtext86-67265846_quote" /><BR />Erneut handelt es sich um eine Akontozahlung auf die Inflation bis 2024. Ausgeschüttet wird sie an alle Mitarbeiter, die von Juli 2022 bis Ende 2023 im Dienst waren. „Der letzte Ausgleich auch die Inflation bis 2024 erfolgt im nächsten Jahr“, so Dorigoni. Vereinbart wurde zudem, dass 20 – bereits seit Jahresbeginn vorhandene Mio. Euro – erneut dazu verwendet werden, den Fonds für die Leistungsprämie zu stützen. Sie bleibt damit gleich hoch wie im Vorjahr, wäre sonst aber deutlich gesunken.<h3> Datum der Auszahlung unklar</h3>Nach der Vorunterzeichnung muss der Teilvertrag zur Prüfstelle des Landes und zum Rechnungshof. Ob es mit der Auszahlung noch heuer klappt, ist somit fraglich. Die Gewerkschaften rechnen eher damit, dass sie mit dem Jänner-Gehalt erfolgt.<BR /><BR />Die Zahlungen liegen zwischen 2.163 Euro für die 1. Funktionsebene (Raumpfleger) und erreichen 4.588 Euro in der 9. Funktionsebene, in der sich z. B. Agronomen, Journalisten und Rechtsanwälte befinden. Lehrer (8. Ebene) erhalten 3.948 Euro. Am meisten erhalten mit 5.470 Euro die sanitären Führungskräfte.<h3> „450 Millionen Euro nicht ausreichend“</h3>Heute haben die Gewerkschaften einen Termin mit Landeshauptmann Arno Kompatscher und Personallandesrätin Magdalena Amhof. Die Gewerkschaften fordern für 2025 „endlich Gehaltserhöhungen auf dem Lohnstreifen, statt Una Tantum Zahlungen, die nicht ins Grundgehalt übergehen.“ Da die Mittel dazu buchhalterisch für 3 Jahre vorgesehen sein müssen, seien die im Landeshaushalt für 2025/26/27 vorgesehenen 450 Mio. Euro laut Dorigoni (ASGB) „nicht ausreichend“. Die Mitarbeiter hätten endlich eine richtige Gehaltsaufbesserung verdient. „Doch für eine strukturelle Erhöhung reichen 450 Mio. Euro nicht“, sagt Angelika Hofer (CGIL/AGB). <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1092927_image" /></div>