Donnerstag, 14. Dezember 2017

Integration: Ohne Sprachkurse keine Förderung

Nicht-EU-Bürger, die sich nicht aktiv integrieren, also nicht aktiv bemühen, zumindest eine oder mehrere Landessprachen zu erlernen, könnten schon bald alle Zusatzleistungen des Landes verlieren, die über die Grund- und Kernleistungen hinausgehen.

Ohne Sprachkurse setzen Nicht-EU-Bürger die Zusatzleistungen aufs Spiel.
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Ohne Sprachkurse setzen Nicht-EU-Bürger die Zusatzleistungen aufs Spiel. - Foto: © shutterstock

Nachdem ursprünglich geplant war, bei nicht erfolgten Integrationsbemühungen als erste Leistung „nur“ das Familiengeld zu entziehen, ist die Landesregierung nun einen Schritt weitergegangen: Grundsätzlich sollen alle Förderungen aufgrund sozialer Bedürftigkeit an eine Integrationsleistung geknüpft werden, erklärt Landesrat Philipp Achammer. 

Wirksam werden soll diese Änderung ab 2019. „Das nächste Jahr ist bewusst als Übergangsjahr gedacht, in dem die Voraussetzungen erfüllt werden können. Das heißt auch, dass wir  Sprachkursangebot ausbauen müssen und noch mehr Kurse anbieten werden, so Achammer.

D/wib

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol