Donnerstag, 31. Januar 2019

Integration: Sprachnachweise und Schulpflicht

2019 ist gerade einmal ein Monat alt, und das Land macht – wie für 2019 angekündigt – Ernst mit der Koppelung von finanziellen Zusatzleistungen an die Integrationsbemühungen von Drittstaatsangehörigen: In einem ersten Schritt müssen die Schulpflicht der Kinder erfüllt und Sprachkenntnisse beziehungsweise der Besuch von Sprachkursen bei Beantragung der Sozialleistung nachgewiesen werden. Die einzelnen Abteilungen passen nun die jeweiligen Förderrichtlinien an.

Der Bezug von Zusatzleistungen, wie Familien- und Kindergeld, soll an die Integrationsbemühungen des Antragstellers und seiner Familie geknüpft werden.
Badge Local
Der Bezug von Zusatzleistungen, wie Familien- und Kindergeld, soll an die Integrationsbemühungen des Antragstellers und seiner Familie geknüpft werden. - Foto: © shutterstock

Wer sich aktiv integriert, soll einen Mehrwert haben: Das ist ein Grundgedanke, der die Integrationspolitik der Landesregierung prägt und der im heurigen Jahr „Schritt für Schritt“ umgesetzt werden wird, kündigt Landesrat Philipp Achammer an, der die Kompetenz für die Integration auch in der neuen Legislatur inne hat. Noch die vorhergehende Regierung hat in einer ihrer letzten Sitzungen die ersten konkreten Maßnahmen beschlossen.

Der Bezug von Zusatzleistungen, wie Familien- und Kindergeld, soll an die Integrationsbemühungen des Antragstellers und seiner Familie geknüpft werden. Als solche Bemühungen werden zunächst die Erfüllung der Schulpflicht angesehen – als Verletzung gelten unentschuldigte Abwesenheiten von 15 Tagen – und Sprachkenntnisse beziehungsweise Spracherwerb. 

D/wib

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol