Freitag, 19. Januar 2018

Invaliden-Parkschein: Ausarbeitung einer allgemeinen Regelung

Auf dem Weg zu einer allgemeinen Regelung der Richtlinien zur Ausstellung des Invalidenparkscheins sind wichtige Schritte gesetzt worden.

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Das Landesressort Gesundheit und Soziales erarbeitet mit der Rechtsmedizin des Südtiroler Gesundheitsbetriebes, dem Gemeindenverband und dem Dachverband für Soziales und Gesundheit eine allgemeine Regelung für die Ausstellung und Erneuerung des Invalidenparkscheins, damit die Art und Weise der Vergabe des Parkscheins auf Landesebene vereinheitlicht wird.

Personen mit einer nachgewiesenen längerwährend eingeschränkten Mobilität können bei der Gemeindepolizei die Ausstellung eines Invalidenparkscheines beantragen. Zu diesem Zweck muss vorher eine Untersuchung zur Feststellung der Voraussetzungen für das Anrecht auf die Ausstellung eines Invalidenparkscheins beim Dienst für Rechtsmedizin gemacht werden.
Der Invalidenparkschein berechtigt dazu, die dafür ausgezeichneten Autoabstellplätze gebührenfrei zu belegen und Straßen mit eingeschränktem Verkehr zu benutzen. Er ist auf die betreffende Person ausgestellt, also nicht an ein bestimmtes Fahrzeug gebunden und muss sichtbar ausgelegt sein.

Nun hat sich eine Arbeitsgruppe in einer Sitzung damit befasst. Anwesend waren dabei neben dem Vorsitzenden des Dachverbandes für Soziales und Gesundheit Martin Telser auch Gemeindenverbands-Präsident Andreas Schatzer, die Direktorin des Amtes für Menschen mit Behinderung Luciana Fiocca und der ärztliche Leiter des Dienstes für Rechtsmedizin Oliver Neeb sowie der Beauftragte für Menschen mit Behinderung der Gemeinde Meran Heinrich Tischer und der Obmann der Sozialgenossenschaft HandiCar Stefan Hofer.

Mit der Ausarbeitung konkreter Vorschläge soll nun eine allgemeine Regelung auf Landesebene vorangetrieben werden, unter anderem mit der Anlage einer Datenbank und dem Angebot von Kursen sowie der Einführung von Stichproben. 

lpa

stol