Das erklärte der Chef des iranischen Atomprogramms, Ali Akbar Salehi, am Mittwoch laut der iranischen Nachrichtenagentur ISNA. Nach Salehis Angaben ist das Land in der Lage, im Schnitt 3,3 Kilogramm Uran im Monat auf 20 Prozent anzureichern.Trotz aller Warnungen hatte Teheran im vergangenen Februar in der Atomanlage in Natanz damit begonnen, selbst Uran von unter fünf Prozent auf rund 20 Prozent anzureichern. Das Land sei in der Lage, es weiter auf 80 Prozent anzureichern, hieß es damals aus Teheran. Damit könnten Atomwaffen hergestellt werden.Der UNO-Sicherheitsrat hatte im Juni wegen der unnachgiebigen Haltung Teherans eine vierte Runde von Sanktionen gegen das Land beschlossen.Die USA und andere westliche Staaten beschuldigen die Regierung von Mahmoud Ahmadinejad, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Atomenergie nach Nuklearwaffen zu streben.Im Atomstreit hat Teheran erst vor kurzem ein Einlenken signalisiert und auf Einladung der EU neuen Gesprächen mit der Sechsergruppe - die fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats plus Deutschland - zugestimmt. Am vorigen Sonntag machte Ahmadinejad aber klar, dass der Iran bei den für November geplanten Gesprächen zu keinen Kompromissen bereit sei.apa/dpa