Laut Qalibaf bleibt die für den internationalen Energiehandel wichtige Seestraße so lange gesperrt, bis die sieben Bedingungen auf Grundlage des Zwischenabkommens vom Juni 2026 erfüllt sind. Den entsprechenden Forderungskatalog übermittelte Teheran nach eigenen Angaben über den Vermittler Katar an die US-Regierung.<BR /><BR />Berichten zufolge sollen die USA unter anderem die Seeblockade gegen iranische Häfen und Schiffe beenden, das Verbot von Ölexporten aufheben, eingefrorene iranische Vermögenswerte freigeben, alle Sanktionen gegen das Land aufheben und alle Militäraktionen gegen den Iran und dessen Verbündete in der Region, wie die Hisbollah im Libanon, beenden.<BR /><BR />Es gilt als unwahrscheinlich, dass die US-Regierung alle Maximalforderungen im Voraus erfüllen wird.<BR /><BR />Der iranische Außenminister Abbas Araqchi schlägt einen Fahrplan von sieben Tagen vor. Demnach sollen die USA alle Vorbedingungen erfüllen, bevor Teheran die Meerenge nach sieben Tagen wieder öffnet und Verhandlungen über ein umfassendes Abkommen aufnimmt.<h3> Angriffe gehen weiter </h3>Unterdessen ist in der Straße von Hormuz einem Bericht zufolge erneut ein Tanker unter Beschuss geraten. Das berichtete die britische Behörde für Sicherheit in der Schifffahrt (UKMTO) am Sonntag unter Berufung auf den Kapitän. Das Schiff wurde demnach von einem unbekannten Projektil getroffen. Berichtet wurde von Schäden am Maschinenraum. Verletzte gab es laut der UKMTO-Meldung nicht.<BR /><BR />Die an ihrer engsten Stelle nur 35 bis 40 Kilometer breite Meerenge ist im Iran-Krieg zum zentralen Konfliktpunkt zwischen dem Iran und den USA geworden. In der für den weltweiten Energiehandel wichtigen Wasserstraße kam es zuletzt wieder regelmäßig zu Beschuss. Der Iran blockiert seit Beginn des Krieges Ende Februar mit Drohungen und Angriffen auf Schiffe den Verkehr weitestgehend. Auch das US-Militär hatte zivile iranische Schiffe attackiert.