Nach Berichten iranischer Medien lief ein Öltanker auf eine Seemine auf und explodierte. Der Tanker sei von einer vorgeschriebenen Route abgewichen, berichteten die dem Militär und den Revolutionsgarden nahestehenden Nachrichtenagenturen Defapress und Tasnim. Der Tanker habe zuvor sein Radarsystem ausgeschaltet.<BR /><BR />Die Garden erklärten laut der ihnen nahe stehenden Agentur Tasnim, sie setzten die Kontrolle über ein 240.000 Quadratkilometer großes Gebiet im Persischen Golf und der Straße von Hormuz durch. Diese Fläche entspricht etwa drei Mal dem österreichischen Staatsgebiet.<BR /><BR />Kein Schiff könne passieren, ohne die iranischen Vorschriften einzuhalten, hieß es. Versuche des US-Militärs, den Kurs von Schiffen zu ändern, würden mit „einer entschlossenen Reaktion und Warnschüssen beantwortet“. Als Folge seien die betroffenen Schiffe gezwungen, umzukehren.<BR /><BR />Armeesprecher Amir Akraminia drohte mit einer Ausweitung des Kriegsgebiets, falls die USA ihre Luftangriffe fortsetzen. Unter Verweis auf Angriffe der jemenitischen Houthi-Miliz auf Schiffe im Roten Meer sagte der Sprecher laut Nachrichtenagentur Mehr, entsprechende Warnungen hätten sich schon an Ort und Stelle bewahrheitet.