Auf einem Monitor neben der Zelle werden Botschaften angezeigt, die „Kriegsverbrechen“ der USA anprangern. Passanten in dem nördlichen Stadtteil Teherans bleiben stehen, machen Selfies und beschimpfen den Trump-Darsteller. Teheran wirft dem US-Präsidenten vor, im Iran-Krieg Kriegsverbrechen begangen zu haben.<BR /><BR />Seit dem Beginn des Kriegs, der durch US-israelische Angriffe Ende Februar ausgelöst worden war, hat der Iran seine gegen die USA gerichtete Propaganda verstärkt, etwa durch große Wandbilder oder Videospiele. Mehrere Propaganda-Kunstwerke verbreiteten sich schnell im Internet.<BR /><BR />„Keine Sorge, wir zahlen deine Kaution und holen dich raus!“, scherzte ein Passant auf dem Tajrish-Platz an den Trump-Darsteller gerichtet. Ein Jugendlicher machte seiner Wut Luft: „Trump, dieses Mal bringen wir dich um!“, schrie er.<BR /><BR />Hinter der Kampagne steht die Stadtverwaltung. Sie möchte die Einwohner eigenen Angaben zufolge daran erinnern, dass der Iran Rechenschaft fordert. Teheran hatte nach Beginn der Angriffe Vergeltung angekündigt. Es wirft dem US-Präsidenten vor, gezielt zivile Ziele angegriffen zu haben, darunter eine Schule und eine Hochzeitsfeier, wodurch Dutzende Frauen und Kinder ums Leben kamen.<BR /><BR />Regierungsnahen Medien zufolge soll die Anfang der Woche eingeweihte Installation ununterbrochen in Betrieb sein - sieben Tage die Woche und rund um die Uhr.