Energieminister Silvan Shalom sagte im öffentlichen Rundfunk, die Regierung wolle keine militärische „Eskalation mit Syrien provozieren“, auch wenn sie nicht zulassen könne, dass strategische Waffen an die libanesische Hisbollah gelangen.Andere Kabinettsmitglieder hatten an den Vortagen deutliche Drohungen gegen die Einfuhr weitreichender russischer Luftabwehrraketen ausgesprochen.„Wir wollen keine Eskalation provozieren. Wir haben kein Interesse, die Lage an der Grenze zu Syrien aufzuheizen. Das war nicht unser Ziel und wird es nie sein“, sagte Shalom, der der Likud-Partei von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu angehört. Auch die S-300-Raketen aus Russland würden erst dann zum Problem, wenn sie in die falschen Hände zu fallen drohten. „Seit Jahren schon hat Syrien strategische Waffen. Aber problematisch wird es, wenn diese in andere Hände fallen und gegen uns eingesetzt werden können. Dann müssten wir aktiv werden“, erläuterte der Minister.apa/afp/dpa