„Die größte Bedrohung des Friedens ist heute das iranische Regime“, sagte Peres am Dienstag vor den EU-Abgeordneten in Straßburg.„Nennen sie den Terror beim Namen“, forderte Peres. Die EU-Abgeordneten müssten die Hisbollah auch als Terrororganisation einstufen. Der Iran unterstütze weltweit den Terrorismus, als sein „Hauptvertreter“ führe die Hisbollah weltweit Terroranschläge aus.„Die Hisbollah ist eine Terrororganisation und keine politische Bewegung“, so Peres. Als „Staat im Staat“ im Libanon entsende die Hisbollah auch Soldaten, um Massaker in Syrien zu unterstützen, sagte Peres.Das Regime in Teheran bezeichnete Peres als Diktatur, die in ein religiöses Gewand gekleidet sei. „Niemand bedroht den Iran, der Iran bedroht andere.“ Israel sei vom Iran in seiner Existenz bedroht. „Die Atombombe in Händen eines unverantwortlichen Regimes ist eine unmittelbare Gefahr.“ So baue der Iran auch Langstreckenraketen, die weit entfernte Ziele in Europa erreichen könnten.Die bulgarische Regierung macht die Hisbollah für einen Anschlag auf einen Bus mit israelischen Touristen in Bulgarien im Juli 2012 verantwortlich, bei dem fünf Israelis und der bulgarische Busfahrer getötet wurden. Die US-Regierung forderte daraufhin die EU auf, die Hisbollah als Terrororganisation einzustufen, wie die Regierung in Washington es seit 1995 tut. Die Entscheidung über eine Aufnahme in die EU-Terrorliste müsste einstimmig von den EU-Mitgliedstaaten getroffen werden.Peres sagte, die neue Regierung in Israel werde eine Gelegenheit schaffen, mit den Palästinensern über eine Zwei-Staaten-Lösung zu verhandeln. „Eine andere Lösung gibt es nicht“, sagte er. Es wäre jetzt die Zeit, um mit den Palästinensern Frieden zu machen.apa