Sonntag, 19. April 2020

Italien arbeitet an Phase 2: Das ist der Plan

Die strikten Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus gelten bis zum 3. Mai. Jetzt sind erste Informationen bekannt geworden, wie Phase 2 ab dem 4. Mai aussehen könnte.

Bars bleiben wohl noch länger zu.
Bars bleiben wohl noch länger zu. - Foto: © ANSA / Matteo Corner
Laut den ersten Informationen soll beim Verlassen der Wohnung das Tragen einer Nase-Mund-Maske zur Pflicht werden, in den U-Bahnen wird am Eingang die Körpertemperatur gemessen und weitere Lockerungen sollen nach Altersgruppe gestaffelt werden.

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Pubblicato da Giuseppe Conte su Sabato 18 aprile 2020


Bei der geplanten Öffnung von Betrieben und anderen Einrichtung gilt als fix, dass Diskotheken, Kinos und Theater am Ende der Liste stehen, während es für Museen eine Vorzugsschiene geben könnte.

Bereits in der letzten April-Woche könnten Betriebe in den Sektoren Autozulieferindustrie, Möbel und Textil- und Lederwaren öffnen.

Heftig diskutiert wird in der Regierung in Rom die Öffnung von Bars, Restaurants und Einzelhandelsgeschäften. Die Öffnung am 4. Mai wackelt, wahrscheinlicher scheint eine Verschiebung auf Mitte bzw. Ende Mai. Diese Regelung dürfte auch Friseure und Schönheitspfleger betreffen.

Während Schulen aller Voraussicht nach erst im September wieder öffnen werden, soll der Gerichts-Betrieb am 11. Mai aufgenommen werden.

In den öffentlichen Verkehrsmitteln soll es künftig weniger Plätze geben, an den Bahnhöfen werden Leitsysteme angedacht, um einen geordneten Zugang zu den Zügen zu garantieren. In den Taxis könnte eine Plexiglas-Scheibe zwischen Fahrgastzelle und Fahrer vorgeschrieben werden.

Fitness-Studios werden noch länger geschlossen halten müssen, Sport im Freien – alleine – soll ab 4. Mai erlaubt werden. Auch für Kinderspielplätze soll es künftig strengere Regeln geben. Zugangsbeschränkungen werden auch für die Strandbäder angedacht.

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ansa/zor

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