Solange kein Nachfolger für das seit sieben Jahren amtierende Staatsoberhaupt gewählt wird, können in Italien keine Neuwahlen als Ausweg für den politischen Stillstand infolge des Patts bei den Parlamentswahlen im Februar ausgerufen werden.Verfassungsgemäß darf in den letzten sechs Monaten vor Ablauf des Mandats des Präsidenten das Parlament nicht aufgelöst werden.Napolitano kann daher keine Neuwahlen ausrufen, solange er noch im Amt ist.Kein Wunder, dass die Wahl eines Nachfolgers von Napolitano zu einer prioritären Angelegenheit für das politische Rom aufgerückt ist.Bis zum 15. Mai muss gewählt werdenExperten zufolge könnte der ursprünglich für 22. April erwartete Beginn der Präsidentenwahl im Parlament voraussichtlich schon auf den 18. April vorverlegt werden.Der neue Präsident muss bis zum 15. Mai gewählt werden.Über den Namen des möglichen neuen Präsidenten wird schon wild spekuliert, bisher gibt es jedoch keinen absoluten Favoriten.apa