Mittwoch, 26. Februar 2020

Italien kommt voran im Kampf gegen Steuerhinterziehung

Die EU-Kommission bescheinigt Italien große Fortschritte im Kampf gegen Steuerhinterziehung.

Die Eu-Komission lobte die Fortschritte Italiens.
Die Eu-Komission lobte die Fortschritte Italiens. - Foto: © www.pixaby.com
Konkret würden jetzt häufiger Rechnungen ausgestellt und elektronische Zahlungen seien zum Teil verpflichtend geworden, teilte die Brüsseler Behörde fest. Sie stellte am Mittwoch ihre jährlichen Empfehlungen zur Wirtschafts- und Finanzpolitik der EU-Staaten vor.

Gewisse Fortschritte sieht die EU-Kommission auch bei der Verzahnung von Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik und beim Versuch, diese so zu gestalten, dass sie insbesondere junge Menschen und benachteiligte Gruppen erreichen.

Keinerlei Besserung gebe es hingegen bei der Umsetzung von Pensionsreformen und bei der Beseitigung von Wettbewerbshindernissen, besonders im Einzelhandel und bei unternehmensbezogenen Dienstleistungen, bemängelte die Behörde.

Die EU-Kommission bemängelt weiterhin fehlende Investitionen in Deutschland – sieht im Vergleich zum Vorjahr aber Fortschritte. Mittlerweile gebe es einen Trend zu wachsenden privaten und öffentlichen Investitionen, teilte die Brüsseler Behörde mit. Außerdem hätten sich die Bedingungen für steigende Gehälter verbessert.

Zugleich kritisierte die EU-Kommission unzureichende Investitionen in nachhaltigen Verkehr und bezahlbaren Wohnraum. Der Wettbewerb bei unternehmensbezogenen Dienstleistungen und reglementierten Berufen habe sich hingegen gar nicht verbessert.

apa/dpa