Kommissionssprecherin Pia Ahrenkilde erklärte, „dazu sagen wir im Moment nichts, das ist eine interne Situation Italiens, die entwickelt sich auch weiter“. Der Sprecher von EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Olli Rehn, Amadeu Altafaj-Tardio, sagte, Rehn sei weiterhin besorgt über die Lage in Italien. „Rehn war gestern besorgt, heute ist er es auch noch“, so sein Sprecher auf die Frage nach der auf ein neues Rekordhoch von 7,35 Prozent gestiegenen Rendite für Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Derzeit befinde sich eine Mission der Kommission zur Überprüfung in Italien.Für einige Verwirrung sorgte die Frage nach einer eigenen Gebühr von Portugal für die technische Hilfe durch die Troika von Kommission, EZB und IWF. Demnach soll Portugal, das sich unter dem Euro-Rettungsschirm EFSF befindet, für drei Jahre insgesamt 655 Mio. Euro an die Troika zahlen. Der Sprecher erklärte dazu, er müsse die Sache erst einmal prüfen. Er könne keine Antwort aus dem Ärmel ziehen. Generell bringe eine Finanzhilfe aber auch eine Reihe von Verwaltungsgebühren mit sich. Außerdem sei der Zinssatz für Portugal-Hilfen schon „ganz enorm“ gesenkt worden, er entspreche jenem, den der EFSF von den Märkten bekommt.Darüber hinaus befinde sich derzeit eine Troika zur Überprüfung auch in Portugal. Dabei werde über verschiedene Fragen diskutiert.