Freitag, 27. November 2020

Italien lockert Maßnahmen in einigen Regionen – Südtirol bleibt vorerst rot

Nachdem die Anti-Covid-Maßnahmen in Italien zu greifen scheinen, lockert die Regierung in Rom die Auflagen in einigen Regionen: So beschloss sie am Freitag, dass die Lombardei, der Piemont und Kalabrien, die Anfang November zur „roten Zone“ erklärt wurden, ab Sonntag die Maßnahmen entschärfen dürfen.

In einigen italienischen Regionen werden die Maßnahmen gelockert.
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In einigen italienischen Regionen werden die Maßnahmen gelockert. - Foto: © shutterstock
So könnten die zu „orangen Zonen“ heruntergestuften Regionen in der Vorweihnachtszeit die Shops und Lokale wieder öffnen, um den Konsum anzukurbeln.

Südtirol bleibt vorerst rote Region

Die bisher „orangen“ Regionen Ligurien und Sizilien werden ab Sonntag wieder gelb sein. Restaurants und Lokale können dann bis um 18 Uhr offen halten. Der Präsident Venetiens Luca Zaia öffnet ab Samstag wieder die Einkaufszentren in seiner Region. Südtirol, Aostatal, Toskana, Abruzzen und Kampanien bleiben vorerst rote Regionen mit Teil-Lockdown, sowie geschlossenen Lokalen und Shops mit Ausnahme von Supermärkten und Apotheken.

In fast allen italienischen Regionen ist in der vergangenen Woche der Reproduktionswert auf circa 1 gesunken. „Die Epidemie bremst in mehreren Regionen Italiens“, verlautete aus dem wissenschaftlichen Komitee CTS, das das Gesundheitsministerium berät. In den letzten Tagen wurden 706 Fälle pro 100.000 Einwohner gemeldet.

In Italien wurden am Freitag 28.352 Neuinfektionen und 827 Todesopfer gemeldet.

apa/stol