Sonntag, 28. März 2021

Italien macht Druck für Einführung von „Grünem Pass“

Die italienische Regierung macht Druck für die Einführung eines „Grünen Passes“ in Europa.

Gesundheitsminister Speranza sieht im „Grünen Pass“ den richtigen Weg, wieder reisen zu können.
Gesundheitsminister Speranza sieht im „Grünen Pass“ den richtigen Weg, wieder reisen zu können. - Foto: © APA (AFP) / KENZO TRIBOUILLARD
„Es wird eine rege Debatte über die Umsetzung dieses Plans geben, aber ich denke, es ist der richtige Weg, um wieder sicher reisen zu können“, sagte der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza im Interview mit der römischen Tageszeitung „Il Messaggero“ (Sonntagsausgabe).

Maßnahmen würden funktionieren

„Wir beobachten die allerersten Anzeichen einer Eindämmung der Ansteckung, die Maßnahmen funktionieren. Aber die Situation ist immer noch sehr ernst. Italienweit liegen wegen einer Covid 19-Infektion noch über 3.600 Menschen auf der Intensivstation “, sagte Speranza.

Der Gesundheitsminister bemüht sich um eine Beschleunigung der Impfkampagne. Die Schwelle von 250.000 täglich gespritzten Impfstoffdosen wurden überschritten. „In einer Woche werden wir 10 Millionen Dosen verabreichen“, sagte der Minister.

Ab Ende April soll auch in Apotheken geimpft werden

Italien erwarte mehr als 50 Millionen Dosen im zweiten Quartal und über 80 Millionen im dritten Quartal. Ab Herbst könnte die Produktion des italienischen Impfstoffes ReiThera beginnen.

Ab Ende April können sich die Italiener auch in Apotheken impfen lassen. „Unser Ziel ist, dass bis zum Ende des Sommers jeder Italiener, der sich impfen lassen möchte, die Möglichkeit dazu hat“, erklärte der Minister.

apa