Samstag, 01. Mai 2021

Italien reicht bei EU-Kommission Wiederaufbau-Plan ein

Die italienische Regierung hat am Freitagabend bei der EU-Kommission ihren Plan für die Verwendung der EU-Milliarden-Hilfsgelder zum Aufbau nach der Corona-Pandemie vorgelegt.

Das Büro von Ministerpräsident Draghi hat am Samstag mitgeteilt, dass die italienische Regierung am Freitagabend bei der EU-Kommission ihren Plan für die Verwendung der EU-Hilfsgelder zum Aufbau nach der Corona-Pandemie vorgelegt hat.
Das Büro von Ministerpräsident Draghi hat am Samstag mitgeteilt, dass die italienische Regierung am Freitagabend bei der EU-Kommission ihren Plan für die Verwendung der EU-Hilfsgelder zum Aufbau nach der Corona-Pandemie vorgelegt hat. - Foto: © ANSA / Chigi Palace Press Office/ Filip
Dies teilte das Büro von Premier Mario Draghi am Samstag mit. Am 30. April endete die Frist für die Einreichung des Wiederaufbau-Plans. Italien soll dadurch 191,5 Milliarden Euro erhalten.

Das Kabinett und das Parlament hatten die Pläne diese Woche bereits abgesegnet. Dank der im Recovery Plan enthaltenen Maßnahmen soll Italiens Bruttoinlandsprodukt 2026 um 3,6 Prozentpunkte höher ausfallen als ohne die Ressourcen des Wiederaufbauprogramms. Die Beschäftigung soll im Zeitraum 2024-2026 um 3,2 Prozentpunkte höher sein.

334 Seiten-umfassendes Dokument

Das Dokument der italienischen Regierung zum Einsatz der EU-Hilfsgelder umfasst 334 Seiten. 40 davon handeln von längst fälligen Reformen, der Rest von den geplanten Investitionen. Von den 221,5 Milliarden Euro, die der Plan vorsieht, kommen 191,5 von der EU in Form von Zuschüssen und Darlehen. Kein Land erhält mehr Ressourcen aus dem Wiederaufbaufonds. 30 Milliarden Euro nimmt Italien zusätzlich auf.

Digitalisierung, Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Kultur sollen mit 42,5 Milliarden Euro ausgestattet werden. Der sogenannten Grünen Revolution und dem ökologischen Wandel will die Regierung 57 Milliarden Euro zukommen lassen. Es gehe um das „Schicksal des Landes, seine Glaubwürdigkeit sowie um seinen Ruf als Mitgründer der EU und führender Akteur in der westlichen Welt“, sagte Draghi.

apa

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