Dienstag, 02. März 2021

Italien schließt Schulen in roten Zonen, Südtirol lässt offen

Italien schließt ab dem 6. März die Schulen in den roten Zonen. In Südtirol bleibt es einstweilen bis zum 14. März bei der aktuellen Regelung: In den Gemeinden mit südafrikanischer Mutante sind alle Bildungseinrichtungen bis zum 7. März zu, in allen anderen die Kindergärten und Grundschulen offen.

Seit dem 1. März sind die Grundschulen außerhalb der Sperrgemeinden Südtirols wieder offen. Mittel- und Oberschüler bleiben bis 14. März im Fernunterricht. In den Sperrgemeinden sind alle Bildungseinrichtungen bis zum 7. März zu.
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Seit dem 1. März sind die Grundschulen außerhalb der Sperrgemeinden Südtirols wieder offen. Mittel- und Oberschüler bleiben bis 14. März im Fernunterricht. In den Sperrgemeinden sind alle Bildungseinrichtungen bis zum 7. März zu. - Foto: © Shutterstock
Am Samstag tritt ein neues Dekret von Ministerpräsident Mario Draghi in Kraft. Dieses besagt, dass in den roten Zonen Schüler aller Schulstufen in den Fernunterricht wechseln müssen.

In orangen Zonen, wie Südtirol, aber auch in gelben sollen darüber die Präsidenten bzw. Landeshauptleute entscheiden. Ist in einem Gebiet die südafrikanische oder brasilianische Mutante nachgewiesen, sind die Landeshauptleute verpflichtet, die Schulen zu schließen. Liegt die Wocheninzidenz über 250 oder verschlechtert sich die Lage plötzlich sehr, können sie sie dies tun.

In ganz Südtirol würde der Wocheninzidenz-Wert von etwa 400 die Schließung ermöglichen. Landeshauptmann Arno Kompatscher hat aber entschieden, die aktuell gültige Regelung bis auf weiteres beizubehalten – weil die Infektionszahlen derzeit Lockdown-bedingt sinken.

Würden hingegen in weiteren Teilen des Landes Proben der südafrikanischen Variante nachgewiesen, müsste es auch zu weitergehenden Schulschließungen kommen.

stol

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