Samstag, 13. Juni 2020

Italien und 3 weitere Länder schließen Impfstoff-Vertrag

Italien, Deutschland, Frankreich und die Niederlande haben mit dem Pharmakonzern AstraZeneca einen Vertrag zur Versorgung der Europäer mit einem Impfstoff geschlossen.

Die Suche nach einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus läuft auf Hochtouren.
Die Suche nach einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus läuft auf Hochtouren. - Foto: © DPA-ZENTRALBILD/MARTIN SCHUTT / MARTIN SCHUTT
Das teilt der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza via Facebook mit. Demnach geht es um Hunderte Millionen Dosen des Impfstoffs, den das Unternehmen gemeinsam mit der Universität Oxford entwickelt.

Una notizia molto bella e importanteInsieme ai Ministri della Salute di Germania, Francia e Olanda, dopo aver lanciato...

Pubblicato da Roberto Speranza su Sabato 13 giugno 2020


Die ersten Dosen sollen bis Ende des Jahres erhältlich sein, erläuterte Speranza. Auch das deutsche Gesundheitsministerium bestätigte, die Entwicklung eines Impfstoffs könnte im günstigen Fall schon Ende des Jahres abgeschlossen sein. Profitieren sollen alle EU-Staaten, die dabei sein wollen. Die Impfdosen würden relativ zur Bevölkerungsgröße aufgeteilt.

Die 4 Staaten haben sich nach Angaben des deutschen Gesundheitsministeriums zu einer Impfallianz zusammengeschlossen und sind mit mehreren Unternehmen im Gespräch, die an aussichtsreichen Impfstoffen forschen. „Damit Impfstoffe sehr zügig nach einer möglichen Zulassung in diesem oder im nächsten Jahr in großer Zahl verfügbar sind, müssen Produktionskapazitäten schon jetzt vertraglich gesichert werden“, hieß es weiter. Bei einer Videokonferenz der EU-Gesundheitsminister am Freitag sei zudem vereinbart worden, die Aktivitäten der Impfallianz mit denen der EU-Kommission zusammenzuführen.


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apa

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