?Kroatien hat viel Weg seit seinem EU-Beitritt beschritten. Viel Weg haben unsere beiden L?nder auch hinter sich gelegt, um die schmerzhaften Wunden der Vergangenheit zu ?berwinden und uns wieder zu begegnen?, erkl?rte Napolitano.?Jetzt m?ssen wir die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen vertiefen. Vor allem in Zeiten der Krise wird Kultur oft vergessen?, betonte der Staatschef.Der Pr?sident Napolitano appellierte an die EU, sich verst?rkt f?r Wachstum und Besch?ftigung einzusetzen.Sowohl Italien als auch Kroatien h?tten die Auswirkungen der Krise stark zu sp?ren bekommen. ?Die EU sollte die Interessen der EU-L?nder verteidigen, die von der Rezession schwer beeintr?chtigt worden sind?, erkl?rte Josipovic.Italien und Kroatien haben den Streit um die Rechte der nach dem Zweiten Weltkrieg vertriebenen italienischen Volksgruppe hinter sich gelassen.Die italienische Minderheit in Istrien, Dalmatien und Rijeka genie?e vollen Respekt ihrer Menschenrechte, verlautete es in Rom.Istrien und Dalmatien geh?rten in der Zwischenkriegszeit zu Italien.Nach der Niederlage des faschistischen Staates im Zweiten Weltkrieg fielen diese Gebiete an das siegreiche kommunistische Jugoslawien, zehntausende Italiener verlie?en daraufhin das Land.Wegen dieser ?esuli? und ihrer Restitutionsforderungen gab es in den vergangenen Jahren immer wieder diplomatische Verstimmungen zwischen Italien und den beiden jugoslawischen Nachfolgestaaten Slowenien und Kroatien.apa