Sonntag, 06. September 2020

Italien verlängert Mundschutzpflicht

Mit einer neuen Verordnung, die am Montag in Kraft tritt, verlängert die italienische Regierung die Mundschutzpflicht, wenn ein Abstand unter Personen von mindestens einem Meter nicht eingehalten werden kann.

Die Mundschutzpflicht wird auf dem italienischen Staatsgebiet verlängert.
Die Mundschutzpflicht wird auf dem italienischen Staatsgebiet verlängert. - Foto: © shutterstock
Von der Pflicht, Mundschutz zu tragen sind lediglich Menschen mit Behinderungen und Kinder unter 6 Jahren ausgenommen. Die Regierung von Premier Giuseppe Conte bekräftigte das Verbot, Sportevents in Stadien mit Zuschauern auszutragen. Dies bedeutet, dass die Fußball-Meisterschaft am 19. September weiterhin ohne Fans in den Stadien beginnen wird.

An Bord von öffentlichen Verkehrsmitteln besteht weiterhin Mundschutzpflicht. Bis zu 80 Prozent der Plätze dürfen besetzt werden. Schulbusse können bei voller Besetzung fahren, wenn die Fahrt nicht länger als 15 Minuten dauert.

Einige Regelungen auch zum Schulalltag

Die Regierung führt zudem einige Regeln in Hinblick auf den am 14. September geplanten Beginn des Schuljahres ein. So brauchen Kinder keinen Mundschutz zu tragen, wenn sie in der Klasse sitzen und ein Meter Abstand von Lehrern und Schulkollegen eingehalten werden kann. Die Schulen sind in Italien seit dem 5. März geschlossen.

Aufrecht bleibt die Pflicht für Reisende aus Kroatien, Griechenland, Spanien und Malta, sich bei der Heimkehr einem Corona-Test zu unterziehen. Discos bleiben geschlossen. Mit mehr als 35.000 Todesopfern zählt Italien zu den weltweit am stärksten vom Coronavirus betroffenen Ländern.

apa

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