Donnerstag, 25. März 2021

Italien will nach Ostern Corona-Restriktionen verlängern

Die italienische Regierung will die Restriktionen über die Zeit nach Ostern verlängern.

Eine Verlängerung der Corona-Maßnahmen ist im Gespräch. Im Bild Ministerpräsident Mario Draghi.
Eine Verlängerung der Corona-Maßnahmen ist im Gespräch. Im Bild Ministerpräsident Mario Draghi. - Foto: © ANSA / ANGELO CARCONI
Laut der Mailänder Tageszeitung „Corriere della Sera“ plant die Regierung um Ministerpräsidenten Mario Draghi die Verlängerung eines bis 6. April geltenden Dekrets bis 2. Mai. Das öffentliche Leben wird damit weiterhin sehr stark eingeschränkt, denn Bars, Restaurants und die meisten Geschäfte bleiben zu.

Die Menschen dürfen nicht mehr im öffentlichen Raum essen oder trinken und sollen ihre Häuser nur noch für notwendige Dinge, wie etwa Einkaufen oder Arztbesuche verlassen. Nach Ostern sollen Schulen jedoch schrittweise wieder öffnen. Um die Rückkehr zum sicheren Präsenzunterricht zu erleichtern, sollen Schüler wöchentlich getestet werden. Diese Regeln gelten auch für Kindergärten.

Kinos, Theater und Opernhäuser bleiben zu

Laut den Plänen die Regierung Draghi bleiben auch Kinos, Theater und Opernhäusern geschlossen. Erst ab Mai sollen Regionen wieder als gelb eingestuft werden können und die Maßnahmen bei Erfolg der Restriktionen gelockert werden. Die Regierung beabsichtigt, maximale Transparenz über die Impfkampagne zu gewährleisten und wird täglich die Zahlen der verabreichten Dosen zu veröffentlichen.

Italiens Regierung kämpft seit Herbst 2020 mit einer regionalen Einteilung in mehrere, farblich gekennzeichnete Risikozonen gegen die Pandemie. Im ganzen Land gilt zudem weiter eine nächtliche Ausgangssperre ab 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr. Die Regionalgrenzen dürfen nur in Ausnahmefällen überschritten werden.

apa/stol

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