Italien ist Vorreiter in Europa bei einer Kampagne, um in den Schulen Smartphones zu verbieten.<BR /><BR /> „Wir schlagen vor, in der EU Mobiltelefone bis zum Alter von 14 Jahren aus den Schulen zu verbannen. Wir überlegen, ob es nicht angebracht wäre, dieses Verbot noch weiter auszudehnen und zwar auf Teenager über 14 Jahre, wie es einige andere Länder getan haben“, sagte Bildungsminister Giuseppe Valditara bei einem Pressetermin in Brüssel am Rande des EU-Bildungsrates gestern. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1164450_image" /></div> <BR /><BR />„Österreich, Frankreich, Ungarn, die Slowakei und Schweden haben unseren Vorschlag unterzeichnet, während Litauen, Zypern, Griechenland und Belgien angekündigt haben, dies tun zu wollen“, so Valditara weiter.<BR /><BR />Smartphones hätten eine doppelt negative Auswirkung und zwar auf die psycho-emotionale Entwicklung junger Menschen und auf die Bildung, betonte der Minister. So führe die Nutzung von Smartphones u.a. zu „Konzentrations- und Gedächtnisschwierigkeiten und sogar zu Problemen bei der Entwicklung der Vorstellungskraft“, erklärte Valditara.