"Aus Liebe zu Berlusconi" müsse man darüber nachdenken, ein vollkommen neues Projekt zu starten, so die PdL-Koordinatorin für Südtirol. Wenn Berlusconi nicht einen kompletten Neustart durchziehe, laufe man Gefahr, dass auf nationaler Ebene drei Viertel der Mitglieder die Partei verlassen.Biancofiore übte scharfe Kritik an den Koordinatoren Ignazio La Russa und Denis Verdini, welche die Partei in absolutistischer Weise führen würden. In Südtirol habe jedenfalls die Wahl von Mauro Minniti zum Landtagspräsidenten das Fass zum Überlaufen gebracht.Bevor man die nächsten Schritte setzte, werde man jedoch die Stichwahlen in Mailand und anderen Gemeinden am 31. Mai abwarten, so die Abgeordnete.Autonomiefreundliche Volkspartei soll kommenUnter der Führung von Paolo Berloffa haben sich gestern mehrere italienische Bürgerlisten zu einem Netzwerk zusammen geschlossen. Man wolle die Zukunft des Landes an der Seite der SVP mitgestalten, meinte der Sohn des italienischen "Autonomievaters" Alcide. "Unser Ziel ist es, als moderate Kraft Protagonisten der neuen Phase der Autonomie zu sein", sagte er anlässlich der Präsentation der "Rete delle Liste Civiche dell'Alto Adigestol/kls