<b>Von Micaela Taroni</b><BR /><BR />Es gebe viele Ähnlichkeiten zwischen der Auto-, Luft- und Verteidigungsindustrie, argumentierte Italiens Industrieminister Adolfo Urso (67, Fratelli d´Italia). <h3> „Ein Mikrochip kann sowohl für ein Auto als auch für einen Satelliten verwendet werden“</h3>„Die Zusammenarbeit und die Ähnlichkeiten zwischen der Automobil- und der Verteidigungs- und Raumfahrtindustrie entwickeln sich seit Jahren und bieten große Wachstumschancen. Eine neue industrielle Revolution ist im Gange, die wir steuern müssen, angefangen bei den Verkehrsmitteln. Autos werden in Zukunft nicht mehr die gleichen Produktionsmengen haben. Ein Mikrochip kann sowohl für ein Auto als auch für einen Satelliten verwendet werden“, argumentierte der Minister.<h3> „Im Juni werden wir das erste industrielle Strategiedokument seit 30 Jahren vorlegen“</h3>Urso fügt hinzu: „Europa hat sich das Ziel gesetzt, mindestens 3 Prozent seiner Ausgaben für Verteidigung und damit für Sicherheit zu investieren. Es ist daher wahrscheinlich, dass Beschaffung und Investitionen in das, was zum Schutz von Frieden und Freiheit auf unserem Kontinent erforderlich ist, beschleunigt werden. Im Juni werden wir das erste industrielle Strategiedokument seit 30 Jahren vorlegen, um Italien auf neue Entwicklungsmöglichkeiten auszurichten. Derweil haben wir über 2,5 Milliarden Euro für den Automobilsektor bereitgestellt, 1,6 Milliarden fürs laufende Jahr, verteilt auf Verträge zur Entwicklungsförderung, Innovationsvereinbarungen, Steuergutschriften und Anreize für andere Arten von Transportfahrzeugen.“<h3> „Das ist einzigartig“</h3>Die Regierungspartei Lega zeigt sich indes skeptisch über den Plan von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen für höhere Verteidigungsausgaben („ReArm Europe“). „Die Tatsache plötzlich zu entdecken, dass wir eine Schuldenlawine in Milliardenhöhe für die Verteidigung ausgeben müssen, ist einzigartig, wenn man bedenkt, dass in der Ukraine seit 3 Jahren Krieg herrscht“, sagte Wirtschaftsminister Giancarlo Giorgetti (57. Lega).