Die Ergebnisse würden dabei helfen, den Teufelskreis an den Anleihemärkten zwischen verschuldeten Staaten und angeschlagenen Banken in der Euro-Zone zu durchbrechen, erklärte eine Sprecherin von IWF-Direktorin Christine Lagarde am Freitag. Es seien die richtigen Schritte, um die Währungsunion zu vollenden. Die Euro-Zone werde zudem von den Bemühungen um eine größere Zusammenarbeit bei der Haushaltspolitik profitieren.Ähnlich positiv fiel das Urteil der Ratingagentur Fitch aus. Die Gipfelbeschlüsse würden den Druck auf die Bewertungen der Euro-Länder vorerst lindern, erklärte die Agentur. Die Entscheidung zur Schaffung einer grenzübergreifenden Bankenaufsicht in der Euro-Zone sei ein wichtiger Schritt, um das Überleben der Gemeinschaftswährung zu sichern.Aus Sorge vor einem Auseinanderbrechen der Euro-Zone war die Währungsgemeinschaft Spanien und Italien auf dem EU-Gipfel entgegengekommen. So lockerten die Staats- und Regierungschefs ihre Bedingungen für Hilfen, öffneten die Tür für direkte Bankenzuschüsse aus ihrem Rettungsfonds ESM und gingen mit einer zentralen Bankenaufsicht unter der Führung der Europäischen Zentralbank einen ersten Schritt zu einer Bankenunion. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel pochte darauf, dass auch in Zukunft alle Hilfen nur unter strikten Bedingungen gewährt werden. apa/reuters