Montag, 04. April 2016

Jagd und Fischerei: Spagnolli übernimmt Leitung des Amtes

Die Themen sind vielfältig, die Herausforderung groß: Mit diesen Worten wurde Luigi Spagnolli am Montag als Direktor des Landesamtes für Jagd und Fischerei eingeführt.

"Ich möchte als Partner gesehen werden": Amtsdirektor Spagnolli (Mitte) mit Abteilungsdirektor Profanter (li.) und Ressortdirektor Unterweger (re.)
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"Ich möchte als Partner gesehen werden": Amtsdirektor Spagnolli (Mitte) mit Abteilungsdirektor Profanter (li.) und Ressortdirektor Unterweger (re.)

Jagd und Fischerei stehen in einem Spannungsfeld: Es sei, betonte Ressortdirektor Klaus Unterweger, deshalb kein einfaches Amt. Ein Drittel der Mitarbeiter sind Verwaltungsbeamte, zwei Drittel Landesforstkorps, legte Abteilungsdirektor Paul Profanter dar, und unterstrich: Man sei froh, Luigi Spagnolli als Amtsdirektor gewonnen zu haben, da er Forstwissenschaftler ist und lange Erfahrung als Führungskraft aufweist - nach der Leitung des Stilfserjoch Nationalparkes die vergangenen zehn Jahre als Bürgermeister der Landeshauptstadt Bozen. Man zeigte sich überzeugt, in die richtige Richtung zu gehen.

"Ich war", hob Spagnolli hervor, "immer mehr Verwalter als Politiker und war immer in der öffentlichen Verwaltung tätig, da ich es als wichtig erachte, mich für die Gesellschaft einzusetzen". Nun gelte es, "alle gemeinsam zu arbeiten, jeder mit der ihm eigenen Rolle".

Gedankt wurde am Montag Andreas Agreiter, der zwei Jahre lang das Amt für Jagd und Fischerei geschäftsführend geleitet hat und nun dem Amtsdirektor als Stellvertreter zur Seite stehen wird.

lpa

stol