Zugleich versprach sie angesichts wachsender Sorgen an den Märkten über die sich verschlechternde Budgetlage Japans, konkrete Indikatoren zur Messung der Fortschritte bei der Sanierung der Staatsfinanzen festzulegen.<BR /><BR />Um staatliche Initiativen für Unternehmen berechenbarer zu machen, will Takaichi einen neuen Weg bei der Haushaltsplanung gehen. In Japan stellt die Regierung in der Regel Einjahresbudgets. Nun sollten langfristige Investitionen durch einen mehrjährigen Haushaltsrahmen gefördert werden, sagte die Regierungschefin. „Gleichzeitig werden wir keine rücksichtslose Fiskalpolitik betreiben, die das Vertrauen der Märkte untergräbt.“<BR /><BR />Takaichi war im Oktober im fliegenden Wechsel nach dem Rücktritt ihres Vorgängers ins Amt gekommen. Am 8. Februar gewann ihre Liberaldemokratische Partei die Parlamentswahlen klar. Die Ministerpräsidentin hatte damit geworben, die Ausgaben zu erhöhen und die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel für zwei Jahre auszusetzen. Takaichi steht aber vor der Herausforderung, mit ihrem Ausgabenprogramm die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt anzukurbeln, ohne Sorgen über die Staatsverschuldung auszulösen.