Dienstag, 14. Januar 2020

„Jedes Verkehrsopfer ist eines zu viel“

Für mehr Verkehrssicherheit braucht es zwar Kontrollen, vor allem auch mehr Gefahren-Bewusstsein. Dies sagte LH Kompatscher am Dienstag anlässlich eines Treffens im Regierungskommissariat.

Die Sicherheit im Straßenverkehr wurde im Regierungskommissariat thematisiert.
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Die Sicherheit im Straßenverkehr wurde im Regierungskommissariat thematisiert. - Foto: © FFW St.Lorenzen

Um Verkehrssicherheit ging es bei einem bereits im Dezember einberufenen Arbeitstreffen des Ausschusses für öffentliche Ordnung und Sicherheit im Regierungskommissariat in Bozen. Daran nahmen alle zuständigen Behörden und Institutionen teil.

Landeshauptmann Arno Kompatscher unterstrich beim Treffen, dass es noch größere Anstrengungen geben wird, um die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen: „Dabei geht es nicht nur um verstärkte Kontrollen, sondern auch darum, das Bewusstsein für Gefahren und Risiken im Straßenverkehr zu stärken.“ Insbesondere gelte dies im Zusammenhang mit dem Konsum von Alkohol und Drogen.

„Respekt gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern“

„Alkohol am Steuer und Raserei sind keine Kavaliersdelikte und werden hart bestraft“, betont der Landeshauptmann. Kompatscher plädiert in diesem Zusammenhang auch an den Respekt gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern: „Es muss klar sein, dass alle Verkehrsteilnehmer Verantwortung für sich und für andere tragen.“

Bewusstsein stärken, Straßen entschärfen

Das Land Südtirol organisiert seit Jahren Kampagnen zur Bewusstseinsbildung, insbesondere zu Alkoholprävention und Vorsicht im Straßenverkehr. „Jedes Verkehrsopfer ist eines zu viel“, hebt Kompatscher hervor. Der Landeshauptmann unterstreicht zudem den hohen technischen und finanziellen Einsatz des Landes zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. So verfolge das Land Südtirol ein ambitioniertes Straßenbau- und Instandhaltungsprogramm, um besonders gefährliche Straßenabschnitte zu entschärfen und die Straßen in gutem Zustand zu halten.

stol