Die Politik müsse „dringendst“ eine Lösung für diese Thematik finden, hieß es in einer Erklärung der JG-Spitze.Viele Südtiroler würden „in den Monumenten zu Recht eine Beleidigung und Provokation sehen“. Deshalb sollten vor allem das „Mussolini-Relief am Finanzgebäude“ in Bozen sowie der „Kapuziner Wastl“ (Alpini-Denkmal) in Bruneck entfernt, und eventuell in einem Museum bzw. in einer Kaserne untergebracht werden. Das „Siegesdenkmal“ in Bozen und der umliegende Platz sollte zu einem Mahnmal für zukünftige Generationen umgestaltet und als Warnung vor der faschistischen Ideologie angesehen werden.Man befürworte „eine Lösung im europäischen Geiste für das Problem der faschistischen Relikte und Monumente“, erklärte Landesjugendreferent Manuel Raffin. Auf europäischer Ebene würden zukünftige Generationen vor den Schrecken der Vergangenheit gewarnt. Deshalb sollten die Monumente von totalitären Regimes zu Mahnmalen und Gedenkstätten umgewandelt bzw. in Museen aufbewahrt werden.apa