Rund zehn Monate nach ihrer heimlichen Ausreise aus Venezuela kehrte Machado in ihr Heimatland zurück. Die 59-Jährige traf zunächst in Barquisimeto im Bundesstaat Lara ein und war auf ersten Fotos in einer Kirche zu sehen. Auf der Plattform X veröffentlichte Machado mehrere Posts zu ihrer Ankunft: „In Venezuela! Gemeinsam! Für die Freiheit!“, schrieb sie unter anderem.<BR /><BR />Dem Zeitungsbericht zufolge brach sie anschließend in einer Autokolonne auf, um nach Caracas zu fahren. Wie „El Nacional“ weiter meldete, reiste sie mit ihren Begleitern in gepanzerten Fahrzeugen und wurde dabei von Tausenden Menschen begrüßt.<BR /><BR />Die Rückkehr erfolgt wenige Wochen nach einem umstrittenen Öl-Deal der USA in Venezuela. Seit der Gefangennahme des autoritären Machthabers Nicolás Maduro durch das US-Militär im Jänner in Caracas wird das ölreiche Land von dessen ehemaliger Vizepräsidentin Delcy Rodríguez geführt. US-Präsident Donald Trump hat seine gute Zusammenarbeit mit Rodríguez immer wieder gelobt.<BR /><BR />Machado, die seit ihrer Ausreise im Dezember nicht mehr zurückgekehrt war, hielt sich zuletzt in Panama auf und soll Medienberichten zufolge mehrere Rückkehrversuche unternommen haben. Sie betrachtet die Regierung unter Rodríguez als Fortsetzung eines „illegitimen Regimes“.<BR /><BR />Sie und andere Oppositionelle fordern baldige demokratische Wahlen in Venezuela. Trump hatte dies allerdings zunächst ausgeschlossen. „Ich glaube einfach, dass sie noch nicht bereit sind“, sagte er kürzlich.<BR /><BR />Machado wurde wegen ihrer Bemühungen für ein freies und demokratisches Venezuela mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Vor ihrer Ausreise zur Entgegennahme des Preises in Oslo lebte sie in ihrem Heimatland seit über einem Jahr weitgehend im Untergrund.