Dies ist die Schlussfolgerung der Innsbrucker Universitätsprofessoren Christian Traweger und Günther Pallaver, die im Sommer 2013 eine Erhebung zur Einstellung der Bevölkerung zur Europaregion durchgeführt haben.Besonders bei der Jugend wenig bekannt – und beliebtPräsentiert wurde die Studie am Dienstag in Bozen. Demnach würden im Bundesland Tirol lediglich 52,4 Prozent der Befragten die Europaregion kennen, im Trentino seien es 67,4 und in Südtirol 71,9 Prozent.Wie die Universitätsprofessoren betonten, sei dabei auffällig, dass die Bekanntheit und Beliebtheit vor allem bei der Jugend deutlich geringer sei.Dabei wünsche sich die Bevölkerung, der Erhebung zufolge, eine stärkere Zusammenarbeit, lediglich 10,7 Prozent im Bundesland Tirol und 4,1 Prozent im Trentino würden dies als unwichtig erachten.Südtirol wünscht sich wirtschaftliche ZusammenarbeitUnterschiedlich seien die Bewertungen der gewünschten Sachgebiete einer Zusammenarbeit.Während in Nord- und Osttirol der Verkehr, die Wirtschaft und der Tourismus die vorderen Plätze einnehmen, seien es in Südtirol die Bereiche Wirtschaft, generelle Zusammenarbeit und die Bildung.Im Trentino sollte, nach Ansicht der Bürger in den Bereichen Wirtschaft und Autonomie intensiv zusammengearbeitet werden.Das gemeinsame EU-Büro in Brüssel und eine enge Zusammenarbeit beim Brennerbasistunnel (BBT) werde von 97 Prozent der Bürger für sinnvoll erachtet. In allen drei Ländern würden auch die verschiedenen Volksgruppen als Bereicherung gesehen.apa