Den aktuellen Stand kann man nun sogar online auf der neuen Website des Projekts mitverfolgen. Mit der neuen Website richtet sich der Blick auf das, was nach der Jugendwahl passiert. „Die Jugendlichen müssen mitkriegen, dass ihre Ideen auch umgesetzt werden. Ihr Vertrauen in die Politik ist gebrochen und wir wollen es mit viel Transparenz wiederherstellen“, erklärt „Turbo“-Mitinitiator Florian Pallua. <BR /><BR />Ein langfristiges Ziel sei somit auch, Jugendlichen bewusst zu machen, wie viel ihr Engagement bewirkt. „Wir stehen monatlich im Austausch mit den Jugendreferenten der Gemeinden und mit jenen, die die Siegerprojekte eingereicht haben. So haben wir einen direkten Einblick, was der Stand der Dinge ist“, erklärt er. In einigen Gemeinden scheint es jedoch zu hapern. In sieben der 15 Gemeinden liegt der Fortschritt der Projekte lediglich bei zehn Prozent. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1339869_image" /></div> <b><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />Dominik Oberstaller</b>, der Bürgermeister von Welsberg-Taisten, erklärt warum: „Wir haben lange nach einem geeigneten Standort gesucht. Jetzt haben wir einen in Aussicht, der nun geprüft wird.“ Sogar die Forstbehörden und der Alpenverein unterstützen die Gemeinde bei der Umsetzung des Projekts. „Das Geld wurde schon fest dafür verplant. Sollte es das Budget hergeben, würden wir sogar das zweitplatzierte Projekt zusätzlich realisieren wollen“, sagt er. Doch nicht nur das: Auch beim kommenden Jugendhaushalt Turbo will sich die Gemeinde wieder beteiligen. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1339872_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />Mit diesem Gedanken spielt auch Bürgermeister <b>Dominik Alber</b> in der Gemeinde St. Martin in Passeier. Aber zunächst wird noch fleißig an der Umsetzung des vorigen Siegerprojekts gearbeitet. „Es war sehr schwierig, einen Standort für den Pumptrack zu finden. Doch nun haben wir endlich einen. Die Techniker sind bereits mit der Planung beschäftigt“, erklärt er. Auch das Feedback der beiden Projekteinbringer Simon und Jakob sowie anderer Jugendlicher in der Gemeinde darf nicht zu kurz kommen. „Wir treffen uns immer wieder mit einer Gruppe von etwa zehn Jugendlichen, die dann Ideen zum aktuellen Stand äußern können“, sagt er. Innerhalb dieses Jahres soll das Projekt abgeschlossen sein.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1339875_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />Auch in der Gemeinde Algund tut Bürgermeisterin <b>Alexandra Ganner</b> alles dafür, den geplanten Kraftraum auch in diesem Jahr noch umzusetzen. Doch es hat sich noch kein endgültiges Lokal gefunden. Auch bei der Finanzierung hapert es: „Das Projekt wird voraussichtlich wesentlich kostspieliger als gedacht. Möglicherweise müssen wir es auf 2027 verschieben. Dann könnten wir mehr Mittel bereitstellen und das Projekt wie vorgesehen umsetzen“, erklärt sie. Eine erneute Teilnahme am Jugendhaushalt Turbo ist daher unwahrscheinlich: „Wir wollen zunächst diesem Projekt gerecht werden“, sagt Ganner.<BR /><BR />Auch im Jahr 2027 wird es den Jugendhaushalt Turbo erneut geben. Der offizielle Aufruf zur Teilnahme findet im August statt. „Wir stehen bereits mit mehreren Gemeinden in Kontakt, die sich das Ganze erst mal anschauen wollten. Diesmal haben sie sich beworben“, erklärt Pallua.