Freitag, 27. November 2020

Unglaubliches Glück: Jugendliche entgingen Anschlag in Wien nur knapp

Während des Terror-Anschlags am Abend des 2. November in der Wiener Innenstadt hat in der Ruprechtskirche ein – nicht öffentlicher – Jugendgottesdienst stattgefunden.

Der Attentäter wollte offenbar in die Kirche.
Der Attentäter wollte offenbar in die Kirche. - Foto: © APA (Archiv) / HELMUT FOHRINGER
Mehrere junge Gläubige hatten sich zu einem Gebetsabend versammelt und entgingen dem Attentäter, indem sie die Lichter löschten und das Eingangstor verschlossen. Entsprechende Informationen der APA bestätigte der Sprecher der Erzdiözese Wien, Michael Prüller, am Freitagnachmittag.

Der Attentäter war um 20.09 Uhr nur wenige Meter von der Kirche entfernt am Ruprechtsplatz erschossen worden, nachdem er 4 Passanten getötet hatte. Aus Ermittlerkreisen hieß es dazu, man gehe davon aus, dass der schwerbewaffnete Mann in die Kirche wollte. Gesicherte Erkenntnisse dazu lagen dazu vorerst aber nicht vor.

apa