Mittwoch, 24. November 2021

Junge Generation der SVP: Nein zu Gewalt an Frauen

„Zum Anlass des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November wollen wir den Betroffenen von Gewalt ein klares Signal zu geben: Niemand muss Gewalt aushalten. Die Frauenhäuser und die Fachberatungsstellen in Südtirol bieten auch in der Corona-Zeit Hilfe und Unterstützung an“, sagt Ingrid Kusstatscher, stellvertretende Vorsitzende der Jungen Generation in der SVP.

Wenn Frauen Opfer von Gewalt werden, sollten sie diese nicht über sich ergehen lassen, sondern dringend Hilfe kontaktieren und ihre Situation schildern.
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Wenn Frauen Opfer von Gewalt werden, sollten sie diese nicht über sich ergehen lassen, sondern dringend Hilfe kontaktieren und ihre Situation schildern. - Foto: © APA (dpa) / Maurizio Gambarini
Gewalttaten gegenüber Frauen haben auch in Südtirol seit Beginn der Pandemie zugenommen. Immer mehr Frauen sind täglich von unterschiedlichen Formen von Gewalt betroffen - wie viele genau ein solches Schicksal trifft, ist mit Statistiken allein nur bedingt belegbar. Viele Gewaltopfer trauen sich nicht, ihre Täter anzuzeigen oder gar mit ihrer persönlichen Geschichte an die Öffentlichkeit zu treten.

„Immer öfter suchen Opfer aber zum Glück Hilfe bei einer der Südtiroler Beratungsstellen. Neben diesen Hilfsangeboten ist es aber eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft, also uns aller, Frauen in ihrem Kampf gegen Gewalt zu unterstützen“, so Dominik Oberstaller, Vorsitzender der SVP-Jugend.

Landtagsabgeordnete Jasmin Ladurner sagt: „Gewalt kann überall passieren: Zuhause, am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit, im Internet. Einfach hinnehmen muss und soll das niemand. Gewalt gegen Frauen hat viele Facetten, keine davon muss ausgehalten werden. Frau kann sich wehren und Hilfe suchen, denn diese Hilfe gibt es.“

stol