Der Kompromiss sieht vor, dass die Südtiroler Vinzenzgemeinschaft im Haupthaus, dem bisherigen Tertiarkloster, wie von den Verkäufern gewünscht, ein „Vinzihaus der Solidarität“ verwirklichen kann und die Gemeinde somit auf das Vorkaufsrecht verzichtet. Dies wird in einer gemeinsamen Pressemitteilung betont.<BR /><BR />Im Gegenzug verkauft die Südtiroler Vinzenzgemeinschaft an die Gemeinde Kaltern die zwölf Wohnungen im an das Kloster angrenzenden Zubau, dem sogenannten „Haus Elisabeth“.<h3> „Durch diese Einigung können die Vinzenzgemeinschaft und die Gemeinde Kaltern ihre Vorhaben verwirklichen“</h3>Dieser gegenseitige Kompromiss sei auch im Einklang mit dem Statut der Südtiroler Vinzenzgemeinschaft und mit den politischen Zielen der Marktgemeinde Kaltern, heißt es in der Mitteilung.<BR /><BR />„Durch diese Einigung, die auch von der bisherigen Eigentümerin, der Kongregation der Tertiarschwestern, gutgeheißen wurde, können sowohl die Südtiroler Vinzenzgemeinschaft als auch die Gemeinde Kaltern ihre jeweiligen sozialen Vorhaben im Areal des Tertiarklosters verwirklichen.“<BR /><BR />Will heißen: Die Südtiroler Vinzenzgemeinschaft ein „Vinzihaus der Solidarität“, die Gemeinde hingegen Wohnungen für Senioren sowie Wohnungen für Frauen in Not. Für Letzteres würde sich das „Haus Elisabeth“ bestens eignen, insbesondere auch aufgrund der räumlichen Nähe zum bestehenden Altenheim, heißt es weiter.<h3> Vorschlag muss von Gremien genehmigt werden</h3>Damit der Kompromissvorschlag wirksam wird, muss der zwischen Bürgermeister Christoph Pillon und dem Präsidenten der Vinzenzgemeinschaft, Heinrich Erhard, ausgehandelte Kompromiss von den jeweiligen Gremien der Gemeinde (Gemeinderat) und der Südtiroler Vinzenzgemeinschaft (Vollversammlung) noch genehmigt werden.