Am heutigen Dienstag hat die italienische Abgeordnetenkammer den Verfassungsgesetzentwurf zur Autonomiereform in erster Lesung behandelt und mit 192 verabschiedet (Dagegen 0/ Enthaltungen 32). <BR /><BR />Verfassungsgesetze, insbesondere im Bereich der Autonomien, unterliegen dabei speziellen verfahrensrechtlichen Regelungen: Zwei Lesungen in beiden Kammern. „Damit ist das erste Viertel des parlamentarischen Weges beschritten“, sagen SVP-Obmann Dieter Steger, sowie die Kammerabgeordneten Renate Gebhard und Manfred Schullian.<BR /><BR />Bereits in den ersten Sätzen seiner Rede in der Abgeordnetenkammer machte SVP-Obmann Dieter Steger deutlich, dass nicht über ein beliebiges Gesetz abgestimmt wird, sondern über „nichts weniger als die Grundlage Südtirols – die Autonomie, die den Weg von der Nachkriegsarmut hin zu einem wohlhabenden, modernen und prosperierenden Südtirol ebnete“. <h3> „Regierung hält Wort“</h3>„Die heute in erster Lesung verabschiedete Reform ist das Ergebnis der Verhandlungen von Landeshauptmann Arno Kompatscher mit der italienischen Regierung. Die Regierung hat ihr Wort gehalten – das Verhandlungsergebnis liegt vor uns“, so Steger in seiner Rede.