Auf dem Radarschirm der Oppositionsparteien tauchen einige interessante Kandidatinnen und Kandidaten auf. Die bisherigen Abgeordneten wollen im Herbst ihr Mandat bestätigen lassen, nur ein Volksvertreter hat sich noch nicht entschieden. <BR /><BR />Bei der derzeit größten Oppositionspartei im Landtag, dem <b>Team K</b>, hüllt man sich in Schweigen. „Wir haben am 14. Jänner eine interne Klausur, in der wir den Fahrplan für die Landtagswahlen festlegen werden“, sagt Paul Köllensperger. „Da werden dann auch erste personelle Entscheidungen fallen.“ <BR /><BR />Fest steht, dass neben ihm auch die aktuellen Abgeordneten Maria Elisabeth Rieder, Franz Ploner und Alex Ploner wieder kandidieren. Neben dem Quartett sicher auf der Liste zu finden sein wird auch Thomas Zössmayr, einziger Nicht-SVPler bei den Bauernbund-Vorwahlen. Ebenfalls so gut wie sicher ist die Kandidatur von Markus Hafner und Monika Senfter, die schon bei den Senatswahlen im Oktober fürs Team K in den Ring gestiegen waren. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="853343_image" /></div> <BR /><BR />Das allermeiste noch offen ist bei den <b>Grünen</b>. „Wir arbeiten erst einmal programmatisch im Grünen Rat und dann sieht man weiter“, sagt Co-Sprecher Felix von Wohlgemuth. In Sachen Kandidaten stehe bislang jedenfalls nur fest, dass Brigitte Foppa und Hanspeter Staffler wieder antreten. Riccardo Dello Sbarba habe sich noch nicht entschieden, so von Wohlgemuth. <BR />Heiß für einen grünen Listenplatz gehandelt wird Madeleine Rohrer, Ex-Stadträtin in Meran und jetzt Geschäftsführerin vom Dachverband für Natur- und Umweltschutz. Aber auch Elide Mussner, im Herbst Kammerkandidatin, wird Interesse an einer Landtagskandidatur nachgesagt. Definitiv feststehen werden die Kandidaten der Grünen wohl erst gegen Ende des Sommers. „Ein Wahlkampf von Mai bis Oktober wäre definitiv zu lang“, so von Wohlgemuth. <h3> Kandidatensuche im Frühjahr</h3> Zeitgleich mit der SVP, die am 4. Februar zur Ortsobleutekonferenz lädt, stellen die <b>Freiheitlichen</b> auf ihrem Parteitag die Weichen fürs Wahljahr. Unter dem Motto „Südtirol kann's besser“ soll eine Resolution gefasst werden, mit der die wesentlichen Punkte fürs laufende Jahr festgelegt werden. „Erst dann geht die Kandidatensuche los“, so Obmann Andreas Leiter Reber. Er selbst und Ulli Mair stellen sich erneut der Wahl. Ebenfalls fix gesetzt sind Sabine Zoderer und Otto Mahlknecht.<BR /> Ob die Freiheitlichen alle 35 Plätze ausschöpfen werden, ist noch unklar. „Lieber weniger Kandidaten, dafür aber qualitativ hochwertige und mit dem Herz am rechten Fleck“, so Leiter Reber. Er hoffe jedenfalls, „dass die vielen derzeit noch offenen politischen Baustellen nicht im Wahlkampf vergessen werden“.<BR /><BR />Bereits Ende Jänner will die <b>Süd-Tiroler Freiheit</b> bei einer Klausur den ersten Schritt zu den Landtagswahlen im Herbst tun. „Dabei werden Strategie, Ziele, Motto aber auch Kandidaten definiert“, sagt Myriam Atz Tammerle. Sie und Sven Knoll werden erneut in den Ring steigen. „Außer uns beiden werden aber sicher wieder Leute zu finden sein, die bereits in Vergangenheit für uns kandidiert haben und die nicht frustriert sind, das erneut zu tun“, sagt sie.<h3> Was die Team-K-Aussteiger machen</h3>Einen Schritt weiter ist Josef Unterholzner, Team-K-Aussteiger und nunmehrige <b>Enzian</b>-Abgeordneter. „Wir wollen bis Mai Leitbild und Liste beisammen haben“, sagt er. „Wenn wir vernünftige und wählbare Kandidaten finden, wollen wir die 35 auch voll machen.“ <BR /><BR />Einige Plätze sind schon jetzt so gut wie belegt. Neben Unterholzner selbst so gut wie fix sind der Kastelruther Ex-Bürgermeister Andreas Colli, Susanna Singer und Hartmann Stragenegg. Dass er selbst die Liste anführen wird, sei aber unwahrscheinlich, so Unterholzner. „Es gibt da sicher Leute, die geschickter und diplomatischer sind als ich“, sagt er.<BR /><BR />Noch allein auf weiter Flur hingegen ist Peter Faistnauer, der zweite Team K-Aussteiger. Fest steht bislang nur, dass er mit seiner Bewegung <b>Perspektiven für Südtirol</b> (PfS) erneut antreten will. Wer mit ihm auf der Liste stehen wird, stehe aber noch in den Sternen. „Da ist alles im Fluss“, sagt er.<BR />