Sie zog ihre Kandidatur zurück, weil unvereinbar mit ihrem Amt als Rätin der Stiftung Sparkasse.<BR /><BR />Dann waren’s nur noch 29. Der Wahlkampf ist kaum gestartet, gibt es einen Dämpfer für die SVP. Paula Mair (71), langjährige rechte Hand der Direktoren des Landesmuseums Schloss Tirol, hatte sich heuer breitschlagen lassen, bei den Gemeinderatswahlen für die SVP anzutreten. „Ich bin im Laufe der vielen Jahre 5-mal gefragt worden, habe aber immer abgelehnt. Heuer habe ich zugesagt, weil meine Tochter mit Katharina Zeller befreundet ist und ich Katha schon kenne, seit sie ein Kind ist. Ich wollte als Unterstützerkandidatin mithelfen“, sagt Paula Mair.<BR /><BR />Aber gestern Morgen kam dann der Anruf der Stiftung Sparkasse, mit dem sie darauf aufmerksam gemacht wurde, dass eine Kandidatur für den Gemeinderat mit dem Amt als Stiftungsrätin nicht vereinbar sei, das sehe das Statut der Stiftung Sparkasse so vor. „Also habe ich meine Kandidatur heute (gestern, Anm. d. Red.) sofort blockiert. Denn als Stiftungsrätin bin ich Meran und dem Burggrafenamt, seinen Vereinen und Veranstaltungen dienlicher, indem ich mich bei der Stiftung dafür verwenden kann, Förderungen zu lukrieren“, erklärt Paula Mair ihren Rückzug. Es tue ihr leid – „es ist blöd gelaufen“, sagt sie.<BR /><BR />„Es tut mir leid, um die Kandidatur von Paula Mair, die ich sehr schätze, aber ist leider so. Nun sind wir 29 plus ich. Sie hat uns trotzdem Unterstützung zugesagt, auf die wir weiterhin zählen können und das freut uns“, sagt SVP-Stadtkomitee-Obfrau Katharina Zeller.