“Das Geld ist auf dem Papier da. Wenn es der Staat nicht auszahlt, werden wir mit Kassavorschüssen arbeiten müssen, um z.B. Rechnungen für geleistete Arbeit sofort zu bezahlen”, so Landeshauptmann-Stellvertreter Hans Berger am Freitag auf der Pressekonferenz der Landesregierung.Das bedeute, dass das Land bereits im Oktober 2012 auf Geld aus dem Haushalt 2013 zurückgreifen müsste.“Das ist natürlich auch mit Kosten verbunden”, so Berger.Gehälter und Renten nicht betroffen Das Land wolle seinen Verpflichtungen nachkommen, damit jene bezahlt werden könnten, die Arbeit und Leistungen für das Land erbracht hätten. Alles andere “wäre unverantwortlich, da dies für Firmen auch den Konkurs bedeuten könnte”.Gehälter und Renten seien aber davon nicht betroffen. Bei den Ausgaben, für die möglicherweise ab Ende Oktober kein Geld mehr da sei, seien nur außerordentliche Maßnahmen betroffen - u.a. Beitragszahlungen und Investitionen.Sollte Rom nicht zahlen, denke die Landesregierung an Prioritätenlisten. Damit könne festgelegt werden, was wann bezahlt werde, was dringlich sei und was warten könne - eventuell auch bis Januar 2013.stol