Mittwoch, 28. September 2016

Keine Einladung: Kompatscher entschuldigt sich

Landeshauptmann Arno Kompatscher sagte am Dienstag nach der Sitzung der Landesregierung, er habe die Südtirolsprecher im österreichischen Parlament aus Platzmangel nicht zur Feier „70 Jahre Pariser Vertrag“ auf Schloss Sigmundskron eingeladen.

Bekannte Gesichter und gute Laune, wohin man schaut. Jene, die zuhause bleiben mussten, waren hingegen "not amused". - Foto: USP/Oskar Verant
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Bekannte Gesichter und gute Laune, wohin man schaut. Jene, die zuhause bleiben mussten, waren hingegen "not amused". - Foto: USP/Oskar Verant

Mit Hermann Gahr habe er bereits darüber gesprochen, erklärte der Landeshauptmann. Dazu befragt, sagte Gahr den „Dolomiten“: Kompatscher habe ihm gegenüber eingeräumt, die Nicht-Einladung sei ein Fehler gewesen. Für diesen Fehler habe sich Kompatscher bei ihm entschuldigt. Die Nicht-Einladung sei „nicht absichtlich“ gewesen, habe Kompatscher ihm gegenüber erklärt.

Nach der Sitzung der Landesregierung hatte Kompatscher – zu der Verstimmung in Wien befragt – allerdings noch weder von einem Fehler gesprochen noch von einer Entschuldigung gegenüber Hermann Gahr, dem Vorsitzenden des Südtirol-Unterausschusses im österreichischen Parlament.

Südtirol Online hatte vergangene Woche von der Verstimmung in Wien berichtet: Die Mitglieder des Südtirol-Unterausschusses im österreichischen Nationalrat hatten keine Einladung für die Feierlichkeiten zu 70 Jahre Gruber-Degasperi-Abkommen auf Schloss Sigmundskron erhalten. In einem Brief wandten sie sich an den Landeshauptmann, um ihre Enttäuschung in Worte zu kleiden.

hof/D

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Einen ausführlichen Bericht dazu lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe des Tagblatts „Dolomiten“.

stol