Dabei könnte auch ein Vorschlag von Mario Ciaccia, Vize-Minister für Infrastrukturen und Transport, beschlossen werden. Er möchte, dass große und wichtige Infrastrukturprojekte von der Mehrwertsteuer IVA befreit werden. Damit könnten die Kosten für große Bauvorhaben deutlich sinken. „Ohne Mehrwertsteuer könnten auch Projekte durchstarten, die derzeit nicht finanzierbar sind“, unterstrich Ciaccia am Mittwoch bei einem Meeting von „Comunione e liberazione“ in Rimini.Er arbeite deshalb an einem Projekt, um diesen Vorschlag in den Ministerrat zu bringen. Die Streichung der Steuer solle für jene Infrastrukturen gewährt werden, die ohne eine solche steuerliche Entlastung sonst nicht gebaut werden könnten, so Ciaccia.Sollte sein Vorschlag umgesetzt werden, könne dies dem italienischen Bruttoinlandsprodukt einen großen Schub von bis zu sechs Prozentpunkten geben und für die Schaffung von sehr vielen Arbeitsplätzen sorgen. „Hier müssen wir ansetzen. Deshalb werde ich meinen Ministerkollegen diesen Vorschlag machen“, unterstrich Ciaccia.Confindustria lobt VorhabenApplaus kommt vom Unternehmerverband. „Confindustria steht voll hinter dem Vorschlag, Steuern zu senken, um Investitionen in Infrastrukturen zu fördern”, so Giorgio Squinzi, der Chef des Interessenverbandes.Zusammen mit der „Green economy“, der „digitalen Agenda“ und der Entbürokratisierung sei dies die Basis für die wirtschaftliche Erholung des Landes.rb