„Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat aus Europa aber eine Solidar- und Schicksalsgemeinschaft gemacht.“Man habe Maßnahmen treffen müssen, die einschneidend und nicht angenehm gewesen seien.„Es wäre aber zu einfach, vor Ort das Blaue vom Himmel zu versprechen und gleichzeitig auf das böse Brüssel zu schimpfen“, so Dorfmann. In dieser Disziplin sei Italien führend, diesem Beispiel wolle man aber nicht folgen.„Ein friedliches, freies Europa ist die Zukunft.“Die Botschaft jener, die derzeit gegen Europa wettern, sei klar, meinte Dorfmann: „Sie wollen Europa wieder zurückbringen in eine Zeit, wie sie vor 100 Jahren war. Und wir alle wissen, was übertriebener Nationalismus bedeutet.“Dorfmann griff die Freiheitlichen frontal an: „Sie sollen den Bürgern endlich sagen, für welche Politik ihr Verbündeten – von der Front National über die Lega Nord bis hin zur FPÖ – stehen.“Auch die SVP habe Verbündete. „Diese stehen aber für die Weiterentwicklung eines freien, friedlichen Europas und den Ausbau der Autonomien.“Europa brauche keine Marktschreier und Populisten, „wir brauchen eine seriöse Politik für die Zukunft“.Kuriosum am Rande: Während Dorfmann von der Notwendigkeit eines stabilen Europas sprach, brach sein Rednerpult im Meraner Kursaal unter ihm zusammen. Kleines Mißgeschick - @HerbertDorfmann hat soviel Europa-Leidenschaft, daß sein Rednerpult nachgibt #svplv14 pic.twitter.com/NQX9kjMSka— Stol Südtirol Online (@stol_it) 3. Mai 2014sor