Zuvor hatte Landeshauptmann Luis Durnwalder die SVP-Spitze über sein Treffen mit Außenminister Franco Frattini informiert. „Wir versprechen uns von dem Austausch, dass wichtige Anliegen Südtirols endlich weiter vorangetrieben werden können“, so Theiner. „Es ist sowohl in unserem Interesse als auch in jenem Roms gute Beziehungen zueinander zu pflegen, weshalb die Parteileitung das institutionelle Treffen zwischen Landeshauptmann Luis Durnwalder und Außenminister Franco Frattini sehr begrüßte“, ergänzte der Parteiobmann. Allerdings: Sämtlichen Mutmaßungen über irgendwelche „politische Deals“ fehle laut Theiner jegliche Grundlage. Durnwalder verwies auf ein gutes Gesprächsklima und zeigte sich zuversichtlich, dass Außenminister Frattini einigen Themen Nachdruck verleihen werde. „Wir hoffen nun, dass der absolute Stillstand in gewissen Fragen und vor allem auch in der Sechser- und in der Zwölferkommission bald ein Ende finden wird“, so Theiner. Klinische Reform: SVP-Leitung befürwortet eingeschlagenen WegTheiner stellte der SVP-Leitung außerdem das Konzept zur Umsetzung der klinischen Reform vor. Die Ausgangsposition sei gut, doch Stillstand bedeute Rückschritt. „Von dieser Reform wird ein kräftiger Qualitätsschub ausgehen“, betonte Theiner. „Wir wollen internationale Standards erfüllen, damit unser Gesundheitssystem attraktiv bleibt.“ Der Gesundheitslandesrat unterstrich einmal mehr, dass alle sieben öffentlichen Krankenhäuser in Südtirol auch als Akutkrankenhäuser erhalten bleiben werden, zugleich aber gewisse Spezialisierungen notwendig seien. Nach eingehender Diskussion der klinischen Reform befürwortete die SVP-Leitung generell den eingeschlagenen Weg.