Beide Staaten seien „die verdeckten Hauptverantwortlichen der schmerzhaften Probleme in Syrien“, sagte Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Khamenei laut seiner Website „leader.ir“ am Freitag in Teheran.Verantwortlich seien generell alle, die „Syrien mit Waffen überschwemmt und unverantwortliche Gruppen finanziell unterstützt“ hätten. Die syrische Regierung sei „in dieser Angelegenheit das Opfer“.Khamenei forderte zugleich die syrische Regierung auf, „die politischen Reformen fortzusetzen, um der Opposition alle Vorwände zu nehmen“.Damaskus müsse der ganzen Welt „die Hintergründe des Komplotts in Syrien“ vor Augen führen, sagte er beim Empfang des syrischen Ministerpräsidenten Wael al-Halki am Rande des Gipfels blockfreier Staaten in der iranischen Hauptstadt.Der Iran gilt als der wichtigste Verbündete Syriens in der Region und steht seit Beginn des Aufstandes im März 2011 hinter Präsident Bashar al-Assad. Am Donnerstag hatte der ägyptische Präsident Mohammed Mursi bei dem Blockfreien-Treffen in Teheran für einen Eklat gesorgt.Er hatte Syrien unter Präsident Assad als „Unterdrückerregime“ bezeichnet. Die syrische Delegation verließ daraufhin den Konferenzsaal. apa/afp