Donnerstag, 30. Juni 2016

Kindergärtnerinnen: Einvernehmensprotokoll unterzeichnet

Am Donnerstag haben die zuständigen Landesräte, Philipp Achammer, Waltraud Deeg, Christian Tommasini und Florian Mussner, das angekündigte Einvernehmensprotokoll mit den Gewerkschaften unterschrieben.

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"Diese Vereinbarung mit den Gewerkschaftsvertretern ebnet den Weg für die weiteren Verhandlungen", erklärten die Landesräte gemeinsam am Donnerstag, "der bereits unterzeichnete Übergangsvertrag enthält zudem bereits erste Maßnahmen zur Entlastung des Kindergartenpersonals. Nun gilt es, unseren Pädagoginnen Klarheit und Sicherheit über die anstehenden Schritte zu geben."

Das Einvernehmensprotokoll zwischen den Gewerkschaften und der Landesregierung enthält im Wesentlichen vier Punkte: Die Arbeitszeit der Kindergartenpädagoginnen, die Stellensituation im Kindergarten, die Kriterien für die Stellenvergabe des Kindergartenpersonals und die Verhandlungen für die Mitarbeiter für Integration.

Hinsichtlich der Arbeitszeit der Kindergartenpädagoginnen konnten bereits mit dem Übergangsvertrag erste Schritte gesetzt werden. Das Einvernehmensprotokoll sieht zudem vor, dass im Kindergartenjahr 2016/17 die Verhandlungen für einen umfassenden Bereichsvertrag für das Kindergartenpersonal in Angriff genommen und in einem Terminkalender festgelegt werden.

Mehr Personal

Weiters ist vorgesehen, dass das Stellenkontingent in den deutschen Kindergärten schrittweise um 59 zusätzliche Stellen aufgestockt wird. Dabei ist insbesondere auf ein vergleichbares Verhältnis von Kindern und Pädagoginnen in den Kindergärten der verschiedenen Sprachgruppen zu achten. Zudem ist die Ausarbeitung von Maßnahmen vorgesehen, um die Attraktivität der Arbeit im Kindergarten weiter zu steigern.

"Es entspricht nicht den Tatsachen, dass die Öffnungszeiten in den Kindergärten am Freitagnachmittag pauschal reduziert werden", betonte Landesrätin Deeg, "die Entscheidung, wie die Reduzierung der Arbeitszeiten des Personals umgesetzt wird, liegt im Ermessen der Inspektoren, Schulämter und Direktionen, welche diesen sicherlich mit Verantwortung und Weitblick nutzen werden. Wichtig dabei ist, dass der Bedarf vor Ort - und damit auch die Bedürfnisse der Familien - als Entscheidungskriterium herangezogen wird," so die Personal- und Familienlandesrätin.

Im Einvernehmensprotokoll ist ebenso festgelegt, dass im kommenden Kindergartenjahr die Verhandlungen für die Mitarbeiter für Integration aufgenommen werden.

stol/lpa

stol