Mittwoch, 10. Mai 2017

Kindergartenpersonal entlasten

Die Gewerkschaftsvertreterinnen des Kindergartenpersonals haben sich zu einer Aussprache mit den Bildungslandesräten getroffen und ihre Anliegen besprochen. Dabei wolle man unter anderem neue Modelle ins Auge fassen, um das Kindergartenpersonal zu entlasten.

Die Landesräte (v.li.) Christian Tommasini, Philipp Achammer und Florian Mussner bei der Aussprache mit den Vertreterinnen des Kindergartenpersonals. Foto: LPA/Ingo Dejaco
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Die Landesräte (v.li.) Christian Tommasini, Philipp Achammer und Florian Mussner bei der Aussprache mit den Vertreterinnen des Kindergartenpersonals. Foto: LPA/Ingo Dejaco

Am Rande der Kundgebung des Kindergartenpersonals am Mittwoch fand eine Aussprache zwischen den Gewerkschaftsvertretungen und den Bildungslandesräten Philipp Achammer, Christian Tommasini und Florian Mussner statt.

Landesrat Achammer wies darauf hin, dass neue Modelle ins Auge gefasst werden müssten, um eine Entlastung des Kindergartenpersonals herbeizuführen. Regelmäßige Treffen und Aussprachen seien im Gange und es konnten auch bereits einige Ergebnisse erzielt werden.

Auch Landesrat Tommasini sicherte seinen maximalen Einsatz zu, warnte aber davor, Versprechungen abzugeben, die dann nicht erfüllt werden können. Und Landesrat Mussner wies ebenfalls darauf hin, dass die Probleme zusammen angegangen werden müssen, um gemeinsam Lösungen zu finden.

Modelle zur Reduzierung der Arbeitszeiten 

Landesrat Achammer erinnerte daran, dass bereits Mitte Juni ein Treffen geplant ist, bei dem über mögliche Modelle zur Reduzierung der Arbeitszeiten diskutiert werden soll.

Die Vertreterinnen der Gewerkschaften räumten ein, dass zwar einiges erreicht wurde – so wurde z.B. ein Übergangsvertrag abgeschlossen –, stellten aber auch fest, dass die Verhandlungen zum Bereichsvertrag noch nicht begonnen hätten. Die Vertragsverhandlungen und die Ausarbeitung eines neuen Modells sollten gleichzeitig angegangen werden, forderten die Gewerkschaftsvertreterinnen. Bei dem Treffen kamen auch die unterschiedlichen Situationen an den deutschen und italienischen Kindergärten zur Sprache.

Öffentliche Delegation ernennen

Zudem forderten die Vertreterinnen der Gewerkschaften, dass die öffentliche Delegation für die Vertragsverhandlungen so bald wie möglich ernannt werden solle. Ein weiteres Anliegen war der Mangel an fixen Arbeitsplätzen: Das Kindergartenpersonal verlange nach mehr Sicherheit, stellten die Gewerkschaftsvertreterinnen fest.

Die Landesräte versicherten ihre Gesprächsbereitschaft und forderten die Vertretungen der Gewerkschaften dazu auf, weiterhin den Dialog zu suchen, um gemeinsam an der Verbesserung der Situation zu arbeiten.

lpa/stol

stol